Alkoholkonsum
Nach dem GBE-Themenheft 40 "Alkoholkonsum und alkoholbezogene Störungen", Robert Koch-Institut, 2008:
Nach dem gegenwärtigen Wissensstand werden die Folgen des Alkoholkonsums weitgehend über biochemische Effekte, den Zustand des
Rausches oder der Intoxikation und die psychische Störung der Abhängigkeit vermittelt. Trinkmuster, die neben der Trinkhäufigkeit
und der durchschnittlich konsumierten Menge zeitliche Schwankungen des Konsums bestimmter Trinkmengen berücksichtigen, haben in
diesem Vermittlungsprozess einen wesentlichen Einfluss. In Abhängigkeit der Trinkmuster lassen sich nämlich verschiedene Folgen
des Alkoholkonsums beobachten. Bei einem starken Konsum über einen längeren Zeitraum spielen weniger die Effekte der Berauschung
eine Rolle als die toxischen Wirkungen, die zu Schädigungen des Gewebes und der Entwicklung einer Alkoholabhängigkeit führen können.
Die kumulative Wirkung täglichen Alkoholkonsums kann bereits bei geringen Mengen zu Schädigungen beispielsweise der Leber führen.
Auf der anderen Seite kann ein seltener Konsum großer Mengen Alkohols durch den Zustand der Berauschung gesundheitliche und soziale
Probleme wie Verletzungen durch Unfälle oder Gewalt, aber auch akute Gewebeschäden zur Folge haben.
Ausgewählte Informationen zum Thema Alkoholkonsum:
Tabellen:
- Alkoholische Getränke und Tabakwaren, Verbrauch
- Alkoholkonsum
- Alkoholkonsum
- Alkoholkonsum, Anteil oberhalb definierter Grenzwerte
- Alkoholkonsum, Jugendliche
- Alkoholkonsum, Rauschtrinken
- Heft 40, Tabelle 1: Verbrauch je Einwohner an Bier, Wein, Schaumwein und Spirituosen in Liter [Gesundheitsberichterstattung - Themenhefte, Mai 2008]
- Heft 40, Tabelle 2: Verbrauch je Einwohner an reinem Alkohol [Gesundheitsberichterstattung - Themenhefte, Mai 2008]
- Tabak-, Alkohol-, illegaler Drogenkonsum, Jugendliche
Texte:
Definitionen:
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