Alzheimer Krankheit
Die Alzheimer Krankheit ist definiert als fortschreitende Schrumpfung des Gehirns, beginnend zwischen dem 40. und 90. Lebensjahr, mit zunehmendem Alter häufiger. Die Diagnose ist schwierig, da die Symptome uncharakteristisch sind und normalen Alterserscheinungen ähneln. Am Anfang stehen Gedächtnisstörungen. Später kommen Orientierungsstörungen, Unruhe, Sprachstörung, Störung von Handlungs- und Bewegungsabläufen hinzu. Am Ende der Alzheimer'schen Krankheit steht der völlige Verfall der Persönlichkeit und absolute Pflegebedürftigkeit. Die Ursache der Alzheimer'schen Krankheit ist unklar. Diskutiert werden erbliche Disposition, Umwelteinflüsse oder Stoffwechselstörungen im Gehirn. Bekannt ist, dass sich im Gehirn Betroffener zahlreiche Ablagerungen (Plaques) eines Eiweißfragments (Beta-Amyloid-Protein) finden, die zunächst die Kontakte zwischen den Nervenzellen blockieren, welche schließlich absterben. Bisher gibt es keine wirksame medikamentöse Therapie.Mit den Problemen der Alzheimer'schen Krankheit befasst sich die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft mit Sitz in Stuttgart.
(Quelle: www.wissen.de)
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