Depression
Nach dem GBE-Themenheft "Depressive Erkrankungen", Robert Koch-Institut, 2010:
Depressionen gehören zu den häufigsten Formen psychischer Erkrankungen. Sie haben aufgrund ihrer Häufigkeit,
ihrer Komplikationen und Folgen eine herausragende klinische, gesundheitspolitische und gesundheitsökonomische Bedeutung.
Neue nationale und internationale Bevölkerungsstudien haben verlässliche und konsistente Abschätzungen der Verbreitung
von Depressionen und der assoziierten Folgen und Behinderungen bereitgestellt. In Übereinstimmung mit Trends der
Arbeitsunfähigkeitsstatistiken liefern diese Studien auch Hinweise auf eine Zunahme depressiver Erkrankungen. Nach Studien
der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Weltbank und des European Brain Council
sind Depressionen in Europa und Deutschland
seit Anfang der 1990er-Jahre noch vor anderen Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus oder koronaren Herzerkrankungen als die gesellschaftlich
belastendste Krankheitsgruppe einzuordnen.
Die Kriterien einer Depressiven Episode (synonym: Major Depression) erfordern neben den
Hauptsymptomen Niedergeschlagenheit/ Traurigkeit und Verlust von Interesse und Freude das Vorliegen einer Reihe weiterer Symptome.
Zu den Hauptsymptomen wird auch der klinisch-bedeutsame Verlust von Antrieb und Energie gezählt.
Ausgewählte Informationen zum Thema Depression:
Tabellen:
- Depressionen
- Krankheitskosten nach Alter und Geschlecht
- Krankheitskosten nach Einrichtung und Geschlecht
Texte:
Definitionen:
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