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Endoskopie

Unter Endoskopie versteht man die Betrachtung von Körperhohlräumen und Hohlorganen mittels kleiner, röhrenförmiger optischer Geräte (Endoskop) zwecks medizinischer Diagnose. Entsprechend des Zielorgans unterscheidet man u.a.: Darmspiegelung (Koloskopie), Bauchhöhlenspiegelung (Laparoskopie), Bronchien- und Luftröhrenspiegelung (Bronchoskopie), Magenspiegelung (Gastroskopie), Gelenkspiegelung (Arthroskopie), Harnblasenspiegelung (Zytoskopie) und Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie). Um die Eingriffe in den Körper möglichst gering zu halten, wird die Endoskopie seit Mitte der 1980er Jahre in der sog. minimal invasiven Chirurgie bei Operationen eingesetzt. Dazu wird zusätzlich kleines Operationsbesteck (Miniaturzangen, -scheren und -schlingen) eingeführt, das wie das Endoskop von außen bedient werden kann. Dieses endoskopische Operationsverfahren wird routinemäßig z.B. bei Blinddarm- und Meniskusoperationen oder Sterilisationen angewendet. Der wesentliche Vorteil besteht in kleineren und weniger schmerzhaften Operationsnarben.
(Quelle: www.wissen.de)



Ausgewählte Informationen zum Thema Endoskopie:


Tabellen:
  • Endoskopische Verfahren im Westen [Gesundheitsbericht für Deutschland, 1998]
  • Magen-Darmtraktuntersuchungen im Westen [Gesundheitsbericht für Deutschland, 1998]
  • Operationen und Prozeduren in Krankenhäusern


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