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Früherkennungsuntersuchung

Eine Früherkennungsuntersuchung ist eine gezielte medizinische Untersuchung zur Früherkennung von Entwicklungsstörungen und Krankheiten. Krankenversicherte haben einen gesetzlichen Anspruch auf bestimmte Leistungen: Kinder bis zum 6. Lebensjahr haben ein Anrecht auf Kinderfrüherkennungsuntersuchungen, die Krankheiten ausschließen, die ihre normale körperliche oder geistige Entwicklung beträchtlich gefährden, Frauen über 20 Jahre und Männer über 45 Jahre können sich einmal jährlich auf bestimmte bösartige Erkrankungen untersuchen lassen (Krebsfrüherkennung), Personen über 35 Jahre dürfen jedes zweite Jahr eine Untersuchung auf Herz-, Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie auf Diabetes mellitus, sog. Check-up, in Anspruch nehmen.
(Quelle: Der Gesundheits-Brockhaus, F.A. Brockhaus GmbH, Leipzig - Mannheim)



Ausgewählte Informationen zum Thema Früherkennungsuntersuchung:


Tabellen:
  • Früherkennung von Krankheiten, GKV-Versicherte und Kinder
  • Früherkennungsuntersuchungen, Anteil Diagnosen
  • Früherkennungsuntersuchungen, Anteil unauffälliger Befunde
  • Früherkennungsuntersuchungen, Beteiligung der Anspruchsberechtigten
  • Früherkennungsuntersuchungen, Diagnosen
  • Früherkennungsuntersuchungen, Unauffällige Befunde

Texte:
  • Früherkennungsuntersuchungen Kapitel 3.2.4 [Gesundheit in Deutschland, 2006]


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