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Heroin

Nach der Rauschgift Jahreskurzlage des Bundeskriminalamtes:
Heroin, die in der Bundesrepublik Deutschland lange Zeit am weitesten verbreitete harte Droge, wird in einem relativ einfachen chemischen Prozeß aus Rohopium gewonnen. Zwischenprodukt des Herstellungsverfahrens ist Morphinbase. Das Umwandlungsverhältnis von Rohopium zu Heroin beträgt 10:1. Heroin wird geschnupft, geraucht, inhaliert, subkutan oder intravenös gespritzt. Bei fortschreitender Sucht geht der Konsument wegen der intensiveren Wirkung in der Regel zur intravenösen Injektion über. Heroinkonsum kann schwerste psychische und physische Abhängigkeit bis zum körperlichen und geistigen Verfall bewirken. Das Rauschgift besitzt eines der stärksten Suchtpotentiale aller im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) genannten Stoffe. Die psychische Abhängigkeit äußert sich in dem unwiderstehlichen Verlangen nach Einnahme der Droge zur Erreichung seelischer Zufriedenheit oder zur Vermeidung von Unbehagen. Die physische Abhängigkeit zeigt sich in der Gewöhnung des Körpers an das Rauschgift und in schmerzhaften körperlichen Entzugserscheinungen (wie Gewichtsverlust, Schüttelfrost, Muskelkrämpfe, Gliederschmerzen etc.) bei Abstinenz. Eine langjährige Abhängigkeit geht häufig einher mit einer sozialen Verelendung. Die meisten der festgestellten Rauschgifttodesfälle stehen direkt oder indirekt im Zusammenhang mit dem Konsum von Heroin.



Ausgewählte Informationen zum Thema Heroin:


Tabellen:
  • Drogenerfahrung, Jugendliche
  • Drogenkonsumenten
  • Probier- und Ablehnungsbereitschaft von Drogen, Jugendliche

Datenquellen:
  • Rauschgift - Jahreskurzlage

Definitionen:
  • Erstauffällige Konsumenten harter Drogen
  • Konsumenten harter Drogen
  • Rauschgifte
  • Sucht


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