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Kokain

Nach der Rauschgift Jahreskurzlage des Bundeskriminalamtes:
Kokain wird aus den Blättern des in Südamerika beheimateten Kokastrauches gewonnen. Die zuvor getrockneten Kokablätter werden in einer ersten Stufe durch chemische Aufbereitung zur sogenannten Kokapaste verarbeitet. In weiteren Verarbeitungsschritten wird zunächst Kokainbase und anschließend Kokainhydrochlorid hergestellt. Aus 10 kg Kokapaste werden 4 kg Kokabase und daraus wiederum 2 kg Kokainhydrochlorid gewonnen. Das Endprodukt wird überwiegend durch Schnupfen (Sniefen) konsumiert. Die euphorisierend-stimulierende Wirkung des Kokains reizt zum fortgesetzten Konsum bis zur starken psychischen Abhängigkeit und einer ausgeprägten Tendenz zur Dosiserhöhung. Eine physische Abhängigkeit entsteht dabei nicht.



Ausgewählte Informationen zum Thema Kokain:


Tabellen:
  • Drogenerfahrung, Jugendliche
  • Drogenkonsumenten
  • Probier- und Ablehnungsbereitschaft von Drogen, Jugendliche

Datenquellen:
  • Rauschgift - Jahreskurzlage

Definitionen:
  • Erstauffällige Konsumenten harter Drogen
  • Konsumenten harter Drogen
  • Rauschgifte
  • Sucht


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