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Legionellose

Nach dem Infektionsepidemiologischen Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten des Robert Koch-Instituts (RKI):
Die Legionellose ist eine Atemwegserkrankung, die durch Bakterien der Gattung Legionella hervorgerufen wird. Man unterscheidet das Pontiac-Fieber, welches durch Fieber, Husten und Muskelschmerzen charakterisiert ist, und die schwerer verlaufende Legionärskrankheit, die mit einer Pneumonie einhergeht. Die Infektion erfolgt in der Regel durch das Einatmen erregerhaltiger Aerosole, wie sie z.B. beim Duschen entstehen können. Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt. Erkrankungen kommen hauptsächlich bei Erwachsenen vor. Als besondere Risikogruppen gelten Abwehrgeschwächte, Menschen mit chronischen Erkrankungen sowie ältere Menschen und Raucher. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.



Ausgewählte Informationen zum Thema Legionellose:


Tabellen:
  • Heft 18, Tabelle 1: Identifizierte Erreger von Infektionskrankheiten [Gesundheitsberichterstattung - Themenhefte, November 2003]
  • Meldepflichtige Krankheiten (ab 2001)

Datenquellen:
  • Meldepflichtige Infektionskrankheiten - Erhebung des Robert Koch-Instituts
  • Meldepflichtige Infektionskrankheiten - Erhebung des Robert Koch-Instituts - Methodik [generell]

Definitionen:
  • Bakterien


Weitere Informationen finden Sie über die Themen- oder Stichwortrecherche.