[zur Suche] [zur Themenübersicht] [zur Herkunft] [Zum Inhalt] [Zur Navigation oben] [Zur Navigation links]
  • Startseite
  • | Über uns
  • | Barrierefreiheit
  • | Service
  • | Systembedienung
  • | Sitemap

Recherche nach Stichwörtern


Recherche nach Themen

  • Gesundheitsberichterstattung
  • Rahmenbedingungen
  • Gesundheitliche Lage
  • Gesundheitsverhalten und -gefährdungen
  • Krankheiten/ Gesundheitsprobleme
  • Gesundheitsversorgung
  • Ausgaben, Kosten, Finanzierung

Recherche nach Datenquellen

  • Daten aus Deutschland
  • Internationale Daten


Magnetresonanztomographie

[Kernspin(resonanz)tomographie]
Magnetresonanztomographie ist definiert als nichtinvasives bildgebendes, als topographische MR-Spektroskopie aufzufassendes Diagnoseverfahren (Schnittbildverfahren) unter Nutzung eines Magnetfeldes hoher Feldstärke sowie von in gepulster Form eingestrahlten Radiowellen im Megahertz-Band von geringer Intensität. Hierdurch werden Protonen der Wasser- und Fettbestandteile im Organismus zur Kernspinresonanz angeregt. Nach Abschalten der MHz- Anregungsfrequenz werden die MR-Signale durch die Empfängerspulen, die den Patienten umgeben, aufgenommen. Das Signal ist von der Wasserstoffdichte und den Abklingzeiten abhängig. Durch Rechenoperationen eines Computers werden viele Messungen in verschiedenen Richtungen zu einem Schichtbild (Tomogramm) zusammengesetzt, das in Grau- oder Farbtonabstufungen Aufschluss über die räumliche Wasserstoffverteilung und ihre Wechselwirkungen mit der Umgebung gibt; z.B. können je nach Aufnahmeverfahren wasser- oder fettreiche Gewebe als helle Flächen, wasserstoffarme Gewebe sowie schnellströmende Blutanteile als dunkle Flächen ohne Behinderung durch Knochenstrukturen erscheinen; Die MR-Tomographie kommt zur Anwendung als Ganzkörperuntersuchung und zur Diagnostik krankhafter Veränderungen, z.B. des ZNS, von Leber, Niere, Pankreas, Harnblase und Auge sowie des Herz- und Kreislaufsystems. Sie ermöglicht durch die dargestellten Wasserstoffdichte- und Relaxationszeitunterschiede die scharfe Abgrenzung von Tumoren (Neoplasien), Ödemen, Blutungen (Hämorrhagien) oder Nekrosen gegenüber der gesunden Umgebung. Eine Kontrastverstärkung ist möglich durch Anwendung einer Gadolinium(Gd)-Komplexverbindung (Seltenerdmetall). Gd besitzt in der äußeren Elektronenhülle 7 Elektronen, woraus sich starke paramagnetische Eigenschaften ergeben. Der Paramagnetismus des Gd bewirkt eine Veränderung des Magnetfeldes im untersuchten Organ. Damit erreicht man eine Kontrastverstärkung des Bildes, ohne dass das Gd eigene Signale aussendet.
(Quelle: Roche Lexikon Medizin, 4. Auflage; © Urban & Fischer Verlag, München 1999)
www.gesundheit.de



Ausgewählte Informationen zum Thema Magnetresonanztomographie:


Tabellen:
  • Großgeräte, Medizinisch-technische
  • Operationen und Prozeduren in Krankenhäusern

Texte:
  • Bildgebende Verfahren (Neuere), Kapitel 7.11 [Gesundheitsbericht für Deutschland, 1998]

Definitionen:
  • Bildgebende Verfahren
  • Strahlendiagnostische Leistungen


Weitere Informationen finden Sie über die Themen- oder Stichwortrecherche.