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Multiple Sklerose

[Abkürzung MS, Polysklerose, Encephalomyelitis dissiminata]
Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des Gehirns und Rückenmarks mit einer Schädigung der Nerven durch Zerstörung der sie umhüllenden Markscheiden. Die Krankheit tritt in unterschiedlich schweren Verlaufsformen auf, besonders im Alter zwischen 20 und 40 Jahren, und betrifft annähernd doppelt so viele Frauen wie Männer. Sie beginnt häufig mit Lähmungserscheinungen an den Gliedmaßen und Sensibilitätsstörungen. Auch Sehstörungen können hinzukommen. In ca. 80% der Fälle kommt es zu einem schubweisen Verlauf mit nahezu oder vollständig beschwerdefreien Intervallen, insgesamt aber langsam fortschreitendem Krankheitsprozess. Bei ca. 30% der Patienten besteht auch nach längerem Krankheitsverlauf keine wesentliche Beeinträchtigung. Selten kommt es zu einem raschen, tödlichen Verlauf. Eine heilende Therapie gibt es nicht, aber es existieren inzwischen mehrere Medikamente, die den Krankheitsverlauf abmildern. Von besonderer Bedeutung ist der Einsatz von Physiotherapie und psycho-sozialer Betreuung, z.B. durch eine Selbsthilfegruppe. Die Interessenvertretung MS-Kranker ist die Deutsche Multiple-Sklerose-Gesellschaft in München.
(Quelle: www.wissen.de)



Ausgewählte Informationen zum Thema Multiple Sklerose:


Tabellen:
  • Diagnosedaten der Krankenhäuser (Eckdaten der vollstationären Patienten und Patientinnen)
  • Diagnosedaten der Krankenhäuser nach Behandlungsort (ab 2000)
  • Diagnosedaten der Krankenhäuser nach Wohnsitz (ab 2000)
  • Diagnosedaten der Krankenhäuser nach Wohnsitz und Behandlungsort (ab 2000)
  • Diagnosedaten der Vorsorge- oder Rehaeinrichtungen (Eckdaten der vollstationären Patienten und Patientinnen)
  • Diagnosedaten der Vorsorge- oder Rehaeinrichtungen mit mehr als 100 Betten nach Behandlungsort (ab 2003)
  • Diagnosedaten der Vorsorge- oder Rehaeinrichtungen mit mehr als 100 Betten nach Wohnsitz (ab 2003)
  • Sterbealter (ab 1998)
  • Sterbefälle u. a. nach Familienstand (ab 1998)
  • Sterbefälle, Sterbeziffern (ab 1998)
  • Vorzeitige Sterblichkeit (Tod unter 65/70 Jahren, mit/ohne Altersstandardisierung, ab 1998)


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