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Vitamine

Nach dem Beitrag zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes "Was essen wir heute", Robert Koch-Institut, 2002:
Vitamine sind organische Verbindungen, die mit einigen Ausnahmen (wie Vitamin D und Niacin) vom menschlichen Körper nicht synthetisierbar sind (essenzielle Nährstoffe). Deswegen sind wir auf die Zufuhr von Vitaminen über die Nahrung angewiesen. Wir benötigen von ihnen täglich nur Mengen im Milligramm- bzw. Mikrogrammbereich. Da Vitamine auch nur in geringen und dabei stark variablen Mengen in Lebensmitteln enthalten sind, ist zur optimalen Bedarfsdeckung eine vielfältig gemischte Kost zu empfehlen.
Rein nach ihrer Löslichkeit lassen sich Vitamine in fett- und wasserlösliche Vitamine einteilen. Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen die Vitamine A, D, E und K, während zu den wasserlöslichen die Vitamine der B-Gruppe, also Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin), Niacin, Pantothensäure, Vitamin B6 (Pyridoxin), Biotin, Folsäure und Vitamin B12 (Cobalamin) sowie Vitamin C gehören.
Ein klassischer Vitaminmangel kommt in Europa nur noch selten vor. Eine solche Hypovitaminose kann unter anderem auf eine unzureichende Vitaminzufuhr über die Nahrung, auf Resorptionsstörungen im Magen- und Darmbereich oder auf einen ungedeckten Mehrbedarf zurückgeführt werden. Letztgenanntes kann beispielsweise bei hoher körperlicher Aktivität auftreten. Bei einseitiger Ernährung kann, vor allem bei jungen Veganern, die Vitaminversorgung ebenfalls unzureichend sein. Als Symptome einer unzureichenden Vitaminversorgung treten z.B. Verdauungsstörungen, Haarwuchsprobleme und Leistungsschwäche auf. Allerdings lassen derart unspezifische Beschwerden nicht immer sofort auf einen Vitaminmangel schließen. Eine Vitaminüberversorgung mit entsprechenden Nebenwirkungen (Hypervitaminose) ist bisher nur für die Vitamine A, D, E und B6 bekannt.



Ausgewählte Informationen zum Thema Vitamine:


Tabellen:
  • Diagnosedaten der Krankenhäuser (Eckdaten der vollstationären Patienten und Patientinnen)
  • Diagnosedaten der Krankenhäuser nach Behandlungsort (ab 2000)
  • Diagnosedaten der Krankenhäuser nach Wohnsitz (ab 2000)
  • Diagnosedaten der Krankenhäuser nach Wohnsitz und Behandlungsort (ab 2000)
  • Diagnosedaten der Vorsorge- oder Rehaeinrichtungen (Eckdaten der vollstationären Patienten und Patientinnen)
  • Diagnosedaten der Vorsorge- oder Rehaeinrichtungen mit mehr als 100 Betten nach Behandlungsort (ab 2003)
  • Diagnosedaten der Vorsorge- oder Rehaeinrichtungen mit mehr als 100 Betten nach Wohnsitz (ab 2003)
  • Lebenserwartung, Gewinn (ab 1998)
  • Sterbealter (ab 1998)
  • Sterbefälle u. a. nach Familienstand (ab 1998)
  • Sterbefälle, altersstandardisiert unter 65 Jahren (1) [WHO Health Data]
  • Sterbefälle, Sterbeziffern (ab 1998)
  • Vorzeitige Sterblichkeit (Tod unter 65/70 Jahren, mit/ohne Altersstandardisierung, ab 1998)


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