| Datenquelle: | Datenbank des Datenmeldeportals des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) |
| Kontakt: | |
| - Ansprechpartner(in): |
Frau
Andrea
Ernert |
| - Organisationseinheit: | Referat 133 |
| - Telefon: | +49 3018 444-13308 |
| - Fax: | +49 3018 444-10009 |
| - E-Mail / Kontakt: | 133@bvl.bund.de |
| Datenhalter: | Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit [BVL] |
| - Straße: | Gerichtstraße 49 |
| - Postleitzahl/Ort: | 13347 Berlin |
| - Telefon: | +49 3018 444-99999 |
| - Fax: | +49 3018 444-89999 |
| - E-Mail / Kontakt: | poststelle@bvl.bund.de |
| - Internet: | http://www.bvl.bund.de |
| Erhebungsanlass/-zweck: | Frauenmilch: Verfolgung der internen Belastung des Menschen mit lipophilen und persistenten Rückständen durch Untersuchung von Frauenmilch und anderen Humanproben. Kuhmilch: amtliche Lebensmittelüberwachung der Länder. |
| Rechtsgrundlage: | Beschluss des Ausschusses für Umwelthygiene; Erlass des Bundesministeriums für Gesundheit; Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB), AVV Rahmen-Überwachung. |
| Datenerheber: | Landesgesundheitsämter; Chemische und Veterinäruntersuchungsämter der Bundesländer. |
| Berichtsweg: | Frauenmilch (Daten bis 2009): Befragte - Landesgesundheitsämter/Chemische und Veterinäruntersuchungsämter der Bundesländer - Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) - Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Frauenmilch (ab 2009 - 2019): amtliche Lebensmittelüberwachung der Bundesländer - Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) - Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Kuhmilch: Chemische und Veterinäruntersuchungsämter der Bundesländer - Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). |
| Untersuchungsobjekt: | Belastung von Kuhmilch und Frauenmilch durch PCB und Dioxine |
| Kreis der Befragten: | Frauenmilch: Interessierte Mütter, die ihre Proben untersuchen lassen; Personen, die im Rahmen von Monitoringprogrammen bzw. Forschungsprojekten ausgewählt wurden. |
| Erhebung: | |
| - Instrumentarium: | Frauenmilch (Daten bis 2009): Fragebogen; Kuhmilch und Frauenmilch (ab 2009): laborchemische Untersuchungen in amtlichen Labnoratorien. |
| - Periodizität: | Frauenmilch: Unregelmäßig; Kuhmilch: regelmäßig. |
| - erstmalig: | 1987 |
| - zuletzt: | Entfällt. |
| Aufbereitung: | |
| - Periodizität: | Jährlich, letztmalig April 2026. |
| Veröffentlichung: | |
| - regelmäßig: | Keine. |
| - unregelmäßig: | Wissenschaftliche Publikationen, Vorträge, Berichte, Internet (http://www.bfr.bund.de) |
| Vollständigkeit, Erfassungsgrad und Repräsentativität: | Die Vollständigkeit und die Repräsentativität der Daten kann nicht belegt werden. |
| Abzusehende Modifikationen: | Keine. |
| Vergleichbare Datenquellen: | - |
| Anmerkungen: | - |
| Variablen: | - |
| Dokumentationsstand: | 18.06.2026 |
Tabelle (gestaltbar): Kuhmilch und Frauenmilch, PCB und Dioxine
Belastung von Kuhmilch und Frauenmilch durch PCB und Dioxine. Gliederungsmerkmale: Jahre, Deutschland, Art der Substanz, Art der Milch, Parameter
Diese Tabelle bezieht sich auf:
Jahr: 2024
Zitationshilfe
Zitation nach APA
Bibliografische Angaben
- Seitentitel: Kuhmilch und Frauenmilch, PCB und Dioxine
- Herausgeber: GBE - Gesundheitsberichterstattung des Bundes
- Datenhalter: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
- Permanentlink:
- Datum des Abrufes: 19. Juli 2026
BibTeX Eintrag
@misc{Kuhmilch_und_Frauenmilch_abbr_langde_titlePolychlorierte_BiphenylePCBabbr_und_Dioxine,
editor = {GBE - Gesundheitsberichterstattung des Bundes},
author = {{Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit}},
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note = {[Abgerufen: 19. Juli 2026]}
}
| Art der Substanz | Art der Milch, Parameter | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kuhmilch | Frauenmilch | |||||||||
| Anzahl der Proben | Minimalwert | Maximalwert | Median
Info
X
Zusatzinformationen zur Fundstelle
Median unter Einbeziehung der Ergebnisse unter der Bestimmungsgrenze (mit dem Wert
der halben Bestimmungsgrenze)
| Mittelwert
Info
X
Zusatzinformationen zur Fundstelle
Arithmetischer Mittelwert unter Einbeziehung der Ergebnisse unter der Bestimmungsgrenze (mit dem Wert der halben Bestimmungsgrenze).
| Anzahl der Proben | Minimalwert | Maximalwert | Median
Info
X
Zusatzinformationen zur Fundstelle
Median unter Einbeziehung der Ergebnisse unter der Bestimmungsgrenze (mit dem Wert
der halben Bestimmungsgrenze)
| Mittelwert
Info
X
Zusatzinformationen zur Fundstelle
Arithmetischer Mittelwert unter Einbeziehung der Ergebnisse unter der Bestimmungsgrenze (mit dem Wert der halben Bestimmungsgrenze).
| |
| PCB-138
Info
X
Zusatzinformationen zur Fundstelle
Angaben in µg/kg Milchfett
| 214 | 0,13 | 2,35 | 0,47 | 0,54 | . | . | . | . | . |
| PCB-153
Info
X
Zusatzinformationen zur Fundstelle
Angaben in µg/kg Milchfett
| 215 | 0,11 | 3,03 | 0,61 | 0,67 | . | . | . | . | . |
| PCB-180
Info
X
Zusatzinformationen zur Fundstelle
Angaben in µg/kg Milchfett
| 215 | 0,04 | 1,82 | 0,26 | 0,39 | . | . | . | . | . |
| PCB insgesamt
Info
X
Zusatzinformationen zur Fundstelle
Angaben in µg/kg Milchfett.
PCB insgesamt berechnet als 1,64 * Summe der Kongenere 138, 153, 180. | 214 | 0,45 | 11,81 | 2,25 | 2,62 | . | . | . | . | . |
Die Tabelle wurde am 19.07.2026 08:21 Uhr unter www.gbe-bund.de erstellt.
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(Hier können Sie die Reihenfolge der Dimensionen in der Tabellendarstellung ändern)- Datenbank des Datenmeldeportals des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Informationen zu , Informationen zurDatenquelle/AnsprechpersonX
Zusatzinformationen zur Fundstelle
MethodikX
Zusatzinformationen zur Fundstelle
Dioxine in der Kuhmilch und in der Frauenmilch, Deutschland, im Zeitvergleich
Definition
Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine (PCDD) und Dibenzofurane (PCDF), häufig vereinfachend Dioxine, auch Furane genannt, werden als unerwünschte und manchmal unvermeidbare Verunreinigungen im Spurenbereich bei einer Vielzahl industrieller und thermischer Prozesse gebildet und im Gegensatz zu anderen Chlororganika wie beispielsweise PCB, DDT oder PCP nie in technischem Maßstab hergestellt. Wichtige Primärquellen des PCDD/F-Eintrages in die Luft sind die Metallerzeugung und -verarbeitung (Anteil ca. 80 %), die Abfallverbrennung, die Industrie- und Gewerbefeuerungen und die Hausbrandfeuerstätten. Über die Immißion werden die PCDD/F ubiquitär in der Umwelt verbreitet. Viele Dioxine sind auch bei natürlichen Prozessen in der Erdgeschichte entstanden und haben sich häufig in Ton und Erde angereichert. Umweltpolitische Maßnahmen (z. B. Bundes-Immissionsschutzverordnung, Verbot chlor- bzw. bromhaltiger Zusatzstoffe zum Benzin, Herstellungsverbote für PCP und PCB) bewirkten einen deutlichen Rückgang der PCDD/PCDF-Einträge in die Umwelt. Die Dioxinbelastung der Bevölkerung hat in den letzten Jahren um ca. 60 % abgenommen. Laut Bundesumweltministerium sank der Gehalt an Dioxinen in der Muttermilch seit den 80er Jahren um mehr als 50 %.
Die interne Belastung (Schadstoffkonzentration im menschlichen Körper) ergibt wichtige Hinweise auf mögliche Gesundheitsgefahren. Dioxine und verwandte Umweltschadstoffe können bei entsprechender Dosis bzw. Belastung zu Störungen des Immunsystems, des Endokrinums, der Fortpflanzung sowie zu Tumoren führen. Ihre routinemäßige Erfassung erlaubt die Beurteilung von Trends und kann Handlungsbedarfe aufdecken, bevor in größerem Maße gesundheitliche Wirkungen aufgetreten sein müssen.
Die Verfolgung der Belastung von Frauenmilch mit persistenten Rückständen ist unter dem Aspekt der gesundheitlichen Vorsorge von besonderer Bedeutung. Frauenmilch ist die erste Nahrung für den neugeborenen Säugling. Darüber hinaus ist sie ein gut zugänglicher und geeigneter Bioindikator für die Belastung des Menschen mit fettlöslichen und persistenten Stoffen.
Das Auftreten und die Konzentration von Dioxinen in Lebens- und Futtermitteln wird in Deutschland streng überwacht und seit vielen Jahren in Monitoring- und Messprogrammen untersucht. Mit Wirkung zum 1. Mai 2012 wurde das Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) um eine Meldepflicht für Untersuchungsergebnisse aus Eigenkontrollen u. a. zu Dioxinen und PCB der Lebensmittel- und Futtermittelunternehmer ergänzt (Verordnung zu Mitteilungs- und übermittlungspflichten zu gesundheitlich nicht erwünschten Stoffen - MitÜbermitV).
In Zusammenarbeit mit den Ländern wurde beim Umweltbundesamt (UBA) die POP-Dioxin-Datenbank des Bundes und der Länder aufgebaut, in der die Untersuchungsergebnissee und beschreibenden Informationen der Bundes- und Länderbehörden, Forschungseinrichtungen sowie Institutionen zur Dioxinbelastung und zu Belastungen der Umwelt durch andere persistente organische Schadstoffe (POPs) zusammenfassend dokumentiert und ausgewertet werden. Das zur Zeit analysierte und in der Datenbank erfasste Substanzspektrum umfasst die folgenden Stoffgruppen: Chlorbenzole, Nitromoschusverbindungen, Organochlorpestizide, Polybromierte Dibenzodioxine und -furane (PBDD/PBDF), Polybromierte Diphenylether (PBDE), Polychlorierte Dibenzodioxine und -furane (PCDD/PCDF), Polychlorierte Biphenyle (PCB), Polycyclische Moschusverbindungen. Das Datenmanagement der Datenbank wird vom UBA und vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) arbeitsteilig wahrgenommen.
Datenhalter
- Umweltbundesamt (UBA)
- Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
Datenquelle
- POP-Dioxin-Datenbank des Bundes und der Länder
- Datenbank des BVL
- Umweltbundesamt (UBA)
Auswertungen aus der POP-Dioxin-Datenbank des Bundes und der Länder 2002 ff. - Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
Auswertungen aus der Datenbank des BVL 2002 ff.
Periodizität
Jährlich
Validität
Daten zu Frauenmilch wurden in einigen Jahren nicht erhoben und fehlen dementsprechend. Die in die Auswertung des Jahres 2002 einbezogenen Daten für Kuhmilch stammen alle aus Baden-Württemberg und sind demnach nicht repräsentativ für Deutschland.
Kommentar
Der Indikator wird als Bundesindikator - trotz oben dargestellter Einschränkungen der Validität - geführt. Der Indikator zählt zur Gruppe der Gesundheitsdeterminanten.
Vergleichbarkeit
Es gibt keine vergleichbaren WHO-, OECD- und EU-Indikatoren. Der Indikator ist mit dem NRW-Indikator 5.4 der zweiten Fassung des GMK-Indikatorensatzes von 1996 bedingt und mit NRW-Indikator 5.16 nicht vergleichbar.
Originalquellen
Dokumentationsstand
19.01.2022, LZG.NRW
Indikatorensatz für die Gesundheitsberichterstattung der Länder
Indikator 5.10 (B)Aktualisierungsstand: 18.06.2026