Vermeidbare Sterbefälle
Als vermeidbare Sterbefälle werden Sterbefälle bezeichnet, die bei angemessener Krankheitsprävention oder Therapie hätten verhindert werden können. Es gibt eine Reihe konkurrierender Ansätze bei der Definition vermeidbarer Sterblichkeit. Die im folgenden dargestellte Abgrenzung richtet sich im Wesentlichen nach einem Konzept des Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen. Die vermeidbaren Sterbefälle werden je 100.000 Einwohner angegeben.
| Krankheitsart | ICD 9 | ICD 10 | Alter |
|---|---|---|---|
|
Säuglingssterbefälle alle Krankheiten |
- |
- |
unter 1 |
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Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten Tuberkulose Folgezustände der Tuberkulose |
137 |
A15 bis A19 B90 |
5 bis 64 5 bis 64 |
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Neubildungen Hodgkin-Krankheit (Lymphogranulomatose) |
180 201 |
C53 C81 |
5 bis 64 5 bis 34 |
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Krankheiten des Kreislaufsystems chronische rheumatische Herzkrankheiten Bluthochdruck (Hypertonie) Zerebrovaskuläre Krankheiten |
393 bis 398 401 bis 405 430 bis 438 |
I05 bis I09 I10 bis I15 I60 bis I69 |
5 bis 44 5 bis 64 5 bis 64 |
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Krankheiten des Verdauungssystems Krankheiten der Appendix Gallensteine, Gallenblase- und Gallengangentzündung |
540 bis 543 574 bis 576 |
K80 bis K83 |
5 bis 64 5 bis 64 |
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Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett |
630 bis 676 |
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Ausgewählte Informationen zum Thema Vermeidbare Sterbefälle:
Tabellen:
Texte:
- Methodische Erläuterungen - Die Berechnung der vermeidbaren Sterblichkeit [Gesundheitsberichterstattung - Zusatzinformationen, 2011]
- Vermeidbare Sterbefälle Kapitel 1.3.6 [Gesundheit in Deutschland, 2006]
Grafiken:
Definitionen:
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